Hosennen Museum

Bruno Hosennen (1933-2010) war weder ein genialer Maler, noch ein berühmter Philosoph und auch kein bekannter Schriftsteller, obwohl Anlagen dazu vorhanden gewesen wären.

Die äusserste Armut im damaligen Dorf erlaubte keine Ausbildung zu Höherem. Er war ein einfacher Bergler, verdiente in jungen Jahren sein Geld als Säumer oder Mineur im Tunnelbau und bearbeitete später sein eigenes Gut als leidenschaftlicher Landwirt und Weinbauer.

Unangepasst, eigensinnig, und sehr originell, zog er die Aufmerksamkeit der Städterin und Touristin Helen Güdel auf sich. Als Künstlerin spürte sie die gewaltige Kraft des Ortes und des Mannes. Ohne technische Hilfsmittel, nur mit seinem Maultier und dem Holzschlitten, bewältigte er die schwersten Arbeiten, wie er es von seinen Vorfahren erlernt hatte.

Er war nicht nur verbunden mit der Natur, er war Natur, vertraut mit jedem Stein, jedem Baum und jedem Tier. 1989 zog die Künstlerin bei ihm ein und machte ihn, seine Lebensweise und die traumhafte Landschaft zum Inhalt verschiedener Kinderbücher, die auf der halben Welt Verbreitung fanden (USA, Australien, Korea, arab. Emirate). Mit den Büchern unter dem Arm pilgerten die Leute vom In- und Ausland zu Bruno Hosennens Haus und wurden seine Fans.

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